Projektvorstellung

Das Kernstück des derzeit in Bau befindlichen Musikheims ist der Probensaal, der die akustischen Voraussetzungen für eine weitere Hebung des musikalischen Niveaus sowohl der Stammkapelle als auch der Rustikanten sicherzustellen vermag. Dazu gibt es eine entsprechende Förderrichtlinie des Landes Niederösterreich, die gemeinsam mit dem Niederösterreichischen Blasmusikverband entwickelt wurde.

Ziel der Förderrichtlinie ist ein Probensaal mit mindestens 100 m² lichter Grundfläche und 5 m lichter Raumhöhe. Damit die notwendige „Hörbarkeit“ – d.h. die Klangwahrnehmung des eigenen Instruments in der Gesamtheit der Musikkapelle – sichergestellt werden kann, sind darüber hinaus noch Akustikeinbauten erforderlich. Nur dadurch werden ein reiner Klang sowie ein gutes Zusammenspiel erreicht – beides wesentliche Bestandteile guten Musizierens!

Bei den derzeit aktiven 47 Musikern und 21 in Ausbildung stehenden Musikschülern werden die mindestens empfohlenen 2,2 m² je Musiker erreicht und erscheinen bei der Berücksichtigung der zukünftigen Entwicklung auch nachhaltig gesichert.

Neben dem Herzstück, dem Probensaal (der durch die Förderrichtlinien des Landes Niederösterreich ausschließlich zu Probenzwecken des Musikvereines verwendet werden darf) wurden als Nebenräumlichkeiten ein Gruppenprobenraum (für Registerproben), ein Büroraum sowie ein entsprechender Aufenthaltraum vorgesehen.

Diese Räumlichkeiten werden für eine „multifunktionale“ Nutzung adaptiert: Der Registerprobenraum wird gleichzeitig als Archivraum genutzt (Noten, Instrumente, Bekleidung – derzeit zum Teil bei Vereinsmitgliedern gelagert), das Büro steht auch für das Spiel in kleinen Gruppen (Duo, Trio) zur Verfügung und der Aufenthaltsraum kann auch für Weiterbildungsveranstaltungen innerhalb des Vereines bzw. als weiterer Registerprobenraum genutzt werden.

Abgerundet wird das neue Musikheim mit einer Garderobe mit entsprechenden Ablagemöglichkeiten für Bekleidung und Instrumentenkoffer. Die WC-Anlagen werden gemeinsam mit der Gemeinde genutzt, da die Proben in aller Regel nicht zu den Betriebszeiten der Gemeinde stattfinden.

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